Ab wann soll ich Babybrei füttern?
Babynahrung

Ab wann soll ich Babybrei füttern?

Wie so oft gibt es auf die Frage, ab wann man dem eigenen Kind den ersten Babybrei geben sollte, keine für alle passende Antwort. Je nach Entwicklung und Wachstum Ihres Sonnenscheins kann der Zeitpunkt bei Babys stark variieren.

Grobe Richtwerte

In unserem Artikel »Wie lange muss ich mein Baby Stillen« haben wir uns schon grundsätzlich mit dem Thema Stillzeit beschäftigt. Die Empfehlung der WHO besagt, dass eine Stillzeit von mindestens 6 Monaten angestrebt werden sollte. In dieser Zeit ist die Gabe von Babybrei nicht notwendig. Ab diesem Zeitraum empfiehlt es sich dann aber, um die ideale Ernährung Ihres Baby sicherzustellen, die Mahlzeiten mit zusätzlichen Produkten zur Babyernährung ergänzen. Jetzt erst ist sind auch Magen und Darm so weit entwickelt, dass sie auch andere Nahrung als Muttermilch verwerten können.

Langsame Gewöhnung an Babybrei

Bei der Umstellung auf Babybrei sollten Sie Ihrem Baby genug Zeit lassen. Ihr Kind wird eine Weile brauchen, um sich an die neue Nahrung zu gewöhnen und seine Verdauung entsprechend umzustellen. Das geht nicht von heute auf morgen und benötigt eine ausreichende Eingewöhnungsphase. Wenn Sie jeden Monat schrittweise einzelne Milchmahlzeiten durch eine Breimahlzeit ersetzen, kann sich Ihr Sonnenschein langsam an die neuen Zutaten gewöhnen und der Körper stellt sich besser darauf ein. Um die Eingewöhnung zusätzlich zu unterstützen, bieten Sie Ihrem Kind pro Woche immer nur eine neue Zutat an. Beispielsweise erst etwas Kartoffel und in der Folgewoche dann eine Möhre oder ähnliches. So können Sie auch besser beobachten, welche Lebensmittel gut oder weniger gut vertragen werden. Ist der Zeitpunkt gekommen und der erste Brei komplett gegessen, dann können Sie auch mit neuen Breivariationen experimentieren und die nächsten Gemüsearten vorsetzen.

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Kaufen oder selber kochen?

Ganz egal ob Sie den Babybrei für Ihren Liebling selbst kochen oder Ihn bereits fertig kaufen: Gesund und mit den notwendigsten Nährstoffen für eine ausgewogene Ernährung versehen sind beide Varianten. Das selbst Herstellen ist nicht schwer, kostengünstig und Sie haben die maximale Kontrolle über die Zusammensetzung der Babynahrung. Sollten Sie nicht die entsprechende Zeit haben, einen Brei selbst zu kochen, dann können Sie auch ruhigen Gewissens auf industriell hergestellte Babynahrung zurückgreifen. Diese erfüllt in Deutschland hohe gesetzliche Anforderungen, ist gesundheitlich genauso unbedenklich und spart Ihnen Zeit und Arbeit. Zur Schulung und Entwicklung des Geschmacks Ihres Kindes bietet es sich aber auf jeden Fall an, ab und zu einen selbstgekochten Brei zu füttern. So wird die geschmackliche Vielfalt erweitert und sie fördern ganz nebenbei die positive Entwicklung Ihres Kindes.

Bildquelle: Titelbild © Oksana Kuzmina – Fotolia.com

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1 Kommentar

  • Antwort Myranda J. 18. April 2017 at 17:15

    Danke für den hilfreichen Artikel. Ich habe ab dem 7. Monat angefangen langsam Beikost einzuführen :-)

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