Warum weint mein Baby? Tipps für besorgte Eltern
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Warum weint mein Baby? Tipps für besorgte Eltern

Für junge Mütter und Väter gibt es wohl nichts Beunruhigenderes als ein weinendes Baby. Schließlich handelt es sich hier um ein Signal, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ob es sich dabei um etwas Ernstes oder nur um leichtes Unwohlsein handelt oder der kleine Erdenbürger damit vielleicht nur eine Extraportion Aufmerksamkeit erreichen möchte, lässt sich gerade für unerfahrene Eltern oftmals schwer definieren. Damit Sie in Zukunft etwas besser gerüstet sind und im Notfall nicht wie sonst in Panik geraten, widmen wir uns in diesem Blogbeitrag ganz der Ursachenfindung sowie der Aufführung von besonders geeigneten Maßnahmen zur Besänftigung Ihres kleinen Lieblings.

Weinen und Schreien – die wesentlichen Standbeine der Babysprache

Zuerst einmal ist darauf zu verweisen, dass sich ein Säugling, so profan es auch klingt, aufgrund noch fehlender Sprachkenntnisse gar nicht anders mitzuteilen vermag als durch lautes Weinen und Schreien. Die wichtigste Aufgabe für Sie als frischgebackene Eltern besteht folglich darin, sich besonders viel Zeit für Ihr Kind zu nehmen und die möglichen Gründe für den offensichtlichen Unmut Ihres neugeborenen Nachwuchses herauszufinden. Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass sowohl Sie als auch Ihr Baby gleichermaßen die jeweiligen Befindlichkeiten austesten müssen. Denn welche Empfindungen ’normal‘, ’störend‘ oder ‚gefährlich‘ sind, kann das Baby anfangs nicht unterscheiden. Schließlich war es im Mutterleib bis dato warm, sicher und geborgen und jeder Luftzug in der neuen Welt kann bereits Irritation und Unsicherheit hervorrufen. Und so ist es durchaus nachvollziehbar, dass es sich nicht anders zu helfen weiß, als bei dem kleinsten Unwohlsein nach der Mutter zu rufen bzw. in diesem frühen Stadium weinend und schreiend auf sich aufmerksam zu machen. Dass dieses Verhalten für junge Eltern in der Regel ausgesprochen nervenaufreibend sein kann, erklärt sich von selbst. Neben rein physischen Aspekten wie Müdigkeit und Kraftlosigkeit durch konstanten Schlafentzug spielt natürlich auch die Sorge um Gesundheit und Wohlbefinden des kleinen Lieblings eine große Rolle. Hier gibt es keine andere Möglichkeit als sich in den ersten Wochen auf eine aufregende Experimentierphase einzulassen, in der Sie die unterschiedlichen Abstufungen der Schreie Ihres Kindes deuten lernen.

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Die häufigsten Gründe, warum ein Baby schreit

Natürlich assoziieren wir mit Weinen und Schreien in erster Linie Schmerzen und Unwohlsein. Treu sorgende Eltern werden instinktiv den Wunsch verspüren, das Leid ihres Säuglings zu verringern. Die gute Nachricht lautet, dass die Auslöser für das Weinen Ihres Kindes zumeist mit existentiellen Grundbedürfnissen in Verbindung stehen. Sind diese erst einmal gestillt, dann besteht kein Anlass zur Sorge mehr. Als eine optimale Methode, auf das Weinen Ihres Neugeborenen zu reagieren, gilt das Abhaken sämtlicher potentieller Gründe. Besonders hilfreich erweist sich dabei ein Fragenkatalog. Kann es beispielsweise sein, dass Ihr Baby müde oder hungrig ist? Oder sind äußere Faktoren für das Unwohlsein des neuen Erdenbürgers verantwortlich? Vielleicht ist es zu kalt, zu warm oder zu zugig oder Schlafsack, Kissen bzw. Teile der Babykleidung drücken und zwicken? Ihre Aufgabe als liebevolle Mütter und Väter besteht nun darin, die verschiedenen Möglichkeiten solange durchzuspielen, bis Sie fündig werden. Wichtige Hinweise sind unter anderem Intensität und Dauer des Weinens. Auch hier können wir Ihnen versichern, dass es in den ersten Wochen und Monaten häufig zu lauten und tränenreichen Ausbrüchen kommt, da Babys in dieser Zeit noch nicht auf andere kommunikative Ausdrucksformen zurückgreifen können. Hält das Weinen an und lässt sich Ihr kleiner Liebling auf keine Weise beruhigen, so kann es sich um eine sogenannte Kolik handeln. Ob sich dahinter tatsächlich die gefürchteten Bauchschmerzen verbergen, ist eine Frage, auf die selbst Experten keine eindeutige Antwort haben. Wenn Ihr Baby länger als drei Stunden täglich schreit und zudem die Fäuste ballt oder die Knie anzieht, dann ist es möglich, dass Bauchweh oder Übelkeit Auslöser für eine lautstarke Mitteilungsbekundung sind. Doch viele Babys schreien und weinen auch, wenn die Windel voll bzw. nass ist und an der zarten Babyhaut drückt und scheuert. Dies führt unweigerlich zu dem nächsten Punkt. Neugeborene sind von dem Mutterleib buchstäblich nur das Beste gewohnt. Sie mögen es also kuschelig und warm und bekunden daher sofort ihren Unmut, wenn die Babykleidung zu eng sitzt oder die Schlafumgebung kalt, ungemütlich und somit unbequem ist.

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Bewährte Maßnahmen zur Beruhigung des neuen Erdenbürgers

Dass Neugeborene bis zu etwa drei Stunden täglich weinen, wird als normal eingestuft. Die wichtigste Regel in diesem Zusammenhang lautet, dass Sie als aufmerksame Mütter und Väter auf das Schreien Ihres Kindes reagieren, indem Sie es auf den Arm nehmen und ihm durch den Körperkontakt zeigen, dass es nicht alleine ist. Zudem gilt das Spenden von Trost und Wärme durch physische Nähe als ein wesentliches Element beim Aufbau von Vertrauen. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Kinder ohne diese Extraportion an Affektzufuhr seelisch verkümmern. Es empfiehlt sich also, Ihrem natürlichen Instinkt zu folgen und Ihren Liebling so oft wie möglich mit Liebkosungen und Streicheleinheiten zu verwöhnen. Sollte diese Maßnahme nicht zu dem gewünschten Erfolg führen, dann prüfen Sie, ob Ihr Kind vielleicht hungrig ist, indem Sie es an die Brust anlegen. Schlaf ist bekanntermaßen die beste Medizin. Somit kommen wir zur dritten wirkungsvollen Strategie zur Beruhigung von Neugeborenen. Denn Babys machen sich oftmals lautstark bemerkbar, weil etwas nicht stimmt, sie aber nicht genau wissen, was. Schlaf kann hier wahre Wunder wirken, wenn Sie über einige einfache Techniken verfügen, um Ihrem Kind die Reise in das Land süßer Träume zu vereinfachen. Sanftes Wiegen und Schaukeln, Summen, Singen und Streicheln haben sich hervorragend bewährt. Natürlich sollten Sie auch hier nicht vergessen, dass jedes Kind anders ist und es herzufinden gilt, worauf Ihr Baby besonders gut anspricht. Vielleicht ist es eine Fahrt im Kinderwagen oder monotone Hintergrundgeräusche, die Ihren Nachwuchs besonders rasch einschlummern lassen. In vielen Fällen genügt aber auch das Stillen an der Brust, um diesen Effekt herbeizuführen.

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Abgesehen davon gibt es eine Fülle weiterer Optionen, wie sich ein weinendes Baby beruhigen lässt. Möglicherweise haben Sie hier einige wertvolle Ratschläge, Geschichten oder Kommentare für andere frischgebackene Eltern parat?

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und hoffen, Ihnen mit diesem Beitrag rund um das Thema ‚Warum Babys weinen‘ wirkungsvolle Strategien für den Umgang mit Ihrem kleinen Liebling an die Hand gegeben zu haben.

Bildquelle: Titelbild © Halfpoint – Fotolia.com

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1 Kommentar

  • Antwort Jürgen 4. Juli 2015 at 21:38

    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Zur Beruhigung empfiehlt es sich auch vor dem schlafen gehen eine Spieluhr mit ins Bett zu legen. Es ist unglaublich welche Wirkung Musik auf Kleinkinder haben kann.

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