Stillen und zu wenig Milch? So regen Sie die Milchproduktion an
Babynahrung

Zu wenig Milch beim Stillen: So regen Sie die Milchproduktion an

Viele junge Mütter haben während der Stillzeit die Angst, dass Sie zu wenig Milch produzieren und Ihr Kind damit nicht satt wird. Das ist aber kein Grund zu voreiliger Panik oder Verzweiflung, denn dieses Problem kommt tatsächlich nur sehr selten vor. Ob Ihr Kind zu wenig Muttermilch bekommt, können Sie aber auch ganz einfach selbst überprüfen. In den meisten Fällen ist die Sorge dabei unbegründet.

Bekommt mein Baby beim Stillen genügend Milch?

Um ganz einfach bestimmen zu können, ob Ihr Baby genügend Muttermilch zu sich nimmt, können Sie sich an diesen Punkten orientieren:

  • Ihr Baby hat täglich 5 bis 6 nasse Wegwerfwindeln oder 6 bis 8 nasse Stoffwindeln
  • Es trinkt in der ersten Zeit in etwa zwei- bis dreistündigen Intervallen (mehr dazu auch in unserem Artikel »Wie oft sollte ich mein Baby stillen?«)
  • Ihr Baby nimmt ca. 100 bis 180 Gramm pro Woche zu, wenigstens 400 Gramm im Monat
  • Die Haut Ihres Babys sieht gesund aus und ist glatt
  • Es reagiert auf alles um sich herum, ist lebhaft und es bewegt sich normal.
Jetzt lesen:   Herbstbabys: Ohne Schnupfen durch die kühle Jahreszeit

Treffen diese Punkte zu, dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die Ernährung durch Ihre Muttermilch völlig ausreichend ist.

So regen Sie die Milchproduktion an

Sollte es doch dazu kommen, dass Sie zu wenig Milch produzieren, als Ihr kleiner Liebling zum satt werden benötigt, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten die Milchproduktion anzuregen. Zum Beispiel sollten Sie Ihr Baby immer an beiden Brüsten stillen und Ihr Kind beim Stillen die Brüste leer trinken lassen. So wird der Milchspendereflex ganz natürlich angeregt und die Produktion der Muttermilch kommt besser in Gang. Es ist auch sehr wichtig, dass Sie selbst darauf achten am Tag ausreichend zu trinken. Nur wenn Sie selbst genug Flüssigkeit zu sich nehmen, kann sich in der Brüsten die erforderlichen Mengen an Muttermilch bilden. Zusätzlich sollten Sie parallel auch auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Kalzium und Eiweiß achten. Je gesünder Sie sich ernähren, desto höher ist die positive Wirkung auf den gesamten Stillprozess. Eine weitere Möglichkeit Ihren Milchspendereflex auf natürliche Weise anzuregen ist es, Ihrer Brust Wärme und leichte Massagen zukommen zu lassen. So fördert eine sanfte, kreisförmige Brustmassagen die Durchblutung und wirkt entspannend. Genau richtig um im Anschluss unverkrampft Stillen zu können.

Jetzt lesen:   Wie oft sollte ich mein Baby stillen?

Vermeiden Sie Stress

Ein ganz wichtiger Faktor den es zu vermeiden gilt – Stress. Sollten Sie merken, dass Sie mit den neuen Aufgaben überfordert und überlastet sind, dann suchen Sie bei Ihrem Partner, in der Familie oder im Freundeskreis unbedingt Hilfe. Versuchen Sie sich so oft wie möglich zu Entspannen und gönnen Sie sich Ihre Pausen. Die Milchproduktion funktioniert unter Stress und Unruhe sehr viel schlechter. Gönnen Sie sich deshalb eine Verschnaufpause, wenn Ihr kleiner Sonnenschein schläft oder nehmen Sie ab und zu ein entspannendes Bad, legen dabei Ihre Lieblingsmusik auf und versuchen Sie den Stress auf diese Weise abzubauen. Wenn die Muttermilch ausreichend fließen soll, brauchen Sie als Mutter viel Ruhe. Also am Besten – ab auf die Couch!

Bildquelle: Titelbild © cicisbeo – Fotolia.com

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar